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Europäischer Tag der jüdischen Kultur 2019

Der 20. Europäische Tag der Jüdischen Kultur findet am Sonntag, den 1. September 2019 gleichzeitig in rund dreißig Ländern statt. Dieser Tag, der 1999 europaweit initiiert wurde, will dazu beitragen, das europäische Judentum, seine Geschichte, seine Traditionen und Bräuche besser bekannt zu machen. Er erinnert an die Beiträge des Judentums zur Kultur unseres Kontinents in Vergangenheit und Gegenwart.

Auch die Synagogengemeinde Saar beteiligt sich wieder mit eigenen Veranstaltungen an diesem Tag und macht ihre Türen für alle interessierten Menschen auf.

Synagogenführung

Los geht es um 11:00 Uhr mit einer öffentlichen Synagogenführung mit unserem Kantor Benjamin Chait. Hier können die Besucher grundsätzliches über das Judentum und die Jüdische Gemeinde in Saarbrücken erfahren. Gerne wird Herr Chait auch die Fragen der Besucher beantworten. 

Orgel-Konzert

Um 17:00 Uhr findet in der Synagoge das Orgel-Konzert mit dem Kantor der Ludwigskirche Ulrich Seibert statt. Auf dem Programm stehen Werke von Louis Lewandowski und Johannes Brahms. Das Konzert wird in Kooperation mit der Reihe „Saarbrücker Sommermusik“ organisiert.

Louis Lewandowski gilt als der Erneuerer der Synagogalen Musik im späten 19. Jahrhundert. Er verband alte Formeln des traditionellen Synagogalen Gesangs mit der Klang- und Formensprache der deutschen Romantik. Er führte nicht nur die Orgelbegleitung der Gesänge in die Gottesdienste ein, sondern komponierte auch freie Orgelmusik vergleichbar den traditionellen Choralvorspielen aus der Tradition der Evangelischen Kirchenmusik.

Johannes Brahms, unbestritten einer der größten deutschen Symphoniker, ist auch ein Erneuerer der Kirchenmusik. Seine Chormusik, seine Orgelmusik und insbesondere sein „Deutsches Requiem“ gelten als Stilbildend für die Evangelische Kirchenmusik des 20. Jahrhunderts.

Das Konzert stellt Kompositionen der beiden fast zeitgleich lebenden Komponisten vor.

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Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen in der Synagoge ist frei - Spenden sind willkommen.

Stadtführung

Um 14:00 Uhr lädt "Geographie ohne Grenzen e.V." zu einer Stadtführung zum Thema "Juden in Saarbrücken vor 1935 und seit 1946" ein. 

Mit der demografischen und wirtschaftlichen Expansion Saarbrückens am Ende des 19. Jahrhunderts vergrößerte sich auch die jüdische Gemeinde der Landeshauptstadt, deren bestens integrierte Mitglieder wesentlichen Anteil an der Entwicklung und dem Wohlergehen der Stadt hatten.

Nach einer kurzen Blütezeit in den Zwanziger- und frühen Dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts kam für sie jäh die Katastrophe: Diskriminierung, Verfolgung, Emigration und Deportation. 1946 wagten einige Überlebende einen neuen Versuch und gründeten wieder eine jüdische Gemeinde in Saarbrücken.

Auf diesem Rundgang werden wir die Geschichte sowohl der früheren als auch der aktuellen Gemeinde kennenlernen.

 Kosten: 8€/6€, Treffpunkt: Ecke Futterstraße / Kaiserstraße

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